Motoren

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Bafang Vorderradmotor
Bafang Vorderradmotor
  • 250 W Nabenmotor für das Vorderrad
  • Planetengetriebe
  • integrierter Freilauf
  • mit Bremsscheibenaufnahme
219,00 EUR*

Lieferzeit: 1-3 Tage 1-3 Tage


Bafang Hinterradmotor
Bafang Hinterradmotor
  • 250 W Nabenmotor für das Hinterrad
  • Freilaufkörper mit Kassettenaufnahme
  • Planetengetriebe
  • mit Bremsscheibenaufnahme
279,00 EUR*

Lieferzeit: 1-3 Tage 1-3 Tage


Ansmann Vorderradmotor
Ansmann Vorderradmotor
  • Drehmomentstarker Antrieb
  • Montage am Vorderrad
309,00 EUR*

Lieferzeit: bis zu 4 Wochen bis zu 4 Wochen


Ansmann Hinterradmotor
Ansmann Hinterradmotor
  • Elektromotor für das Hinterrad
  • auch für Systeme mit Kettenschaltung
312,00 EUR*

Lieferzeit: bis zu 4 Wochen bis zu 4 Wochen


ELFEi 350W CST Hinterradmotor
ELFEi 350W CST Hinterradmotor
  • Mit Kassettenaufnahme
  • Für Felgen- und Scheibenbremsen geeignet
  • Optional auch eingespeicht erhältlich
329,00 EUR*

Lieferzeit: 1-3 Tage 1-3 Tage


ELFEi 500W CST Hinterradmotor
ELFEi 500W CST Hinterradmotor
  • Kraftvolle 500 Watt Leistung
  • Für Felgen- und Scheibenbremsen geeignet
  • Mit Standard Kassettenaufnahme
349,00 EUR*

Lieferzeit: 1-3 Tage 1-3 Tage


ELFEi V3 Hinterradmotor 250W
ELFEi V3 Hinterradmotor 250W
  • Mit Bremsscheibenaufnahme
  • Kreuzungsfreies Einspeichen in Felgen von 20“ bis 28“
  • 40 Nm Spitzendrehmoment
399,00 EUR*

Lieferzeit: 1-3 Tage 1-3 Tage


ELFEi V3 Vorderradmotor 250W
ELFEi V3 Vorderradmotor 250W
  • Mit Bremsscheibenaufnahme
  • Kreuzungsfreies Einspeichen in Felgen von 20“ bis 28“
  • 40 Nm Spitzendrehmoment
399,00 EUR*

Lieferzeit: 1-3 Tage 1-3 Tage


SFM Mittelmotor DU250 mit Freilauf
SFM Mittelmotor DU250 mit Freilauf
  • Maximal 50 Nm Drehmoment
  • Integrierter Controller
  • Mit Freilauf
559,00 EUR*

Lieferzeit: unbekannt unbekannt


SFM Mittelmotor DU250 mit Rücktritt
SFM Mittelmotor DU250 mit Rücktritt
  • Maximal 50 Nm Drehmoment
  • Integrierter Controller
  • Mit Rücktritt
659,00 EUR*

Lieferzeit: 1-3 Tage 1-3 Tage


BionX P-250 CST Motor
BionX P-250 CST Motor
  • Mit Freilaufkörper für Kassettenzahnkränze
  • Voll kompatibel zu allen 48V BionX Systemen
  • 6 Loch Bremscheibenaufnahme
899,00 EUR*

Lieferzeit: bis zu 2 Wochen bis zu 2 Wochen

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Motoren

Welche Arten von Pedelec Motoren gibt es?

Unsere Auswahl an Pedelec Motoren für Elektrofahrräder beinhaltet sowohl Radnabenmotoren als auch Mittelmotoren, auch Tretlagermotoren genannt. Die Leistungsbreite reicht hierbei von 250 Watt, wobei das Pedelec bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt wird, bis hin zu 500 Watt, die die versicherungspflichtigen S-Pedelecs auf eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h beschleunigen. Darüber hinaus reichende Geschwindigkeiten können selbstverständlich auch erreicht werden - dann jedoch durch eigene Muskelkraft.

Der Radnabenmotor

Bei den Nabenmotoren wird die klassische Nabe des Vorder- oder Hinterrades durch die Motornabe ersetzt. Für gewöhnlich sind Radnabenmotoren bürstenlos und somit besonders wartungsarm. Wir bieten Pedelec Motoren für das Vorderrad und auch das Hinterrad an. Dabei wird außerdem zwischen Getriebemotoren und Direktläufern unterschieden. Pedelec Motoren mit Getriebe sind kompakt, weisen ein geringes Gewicht auf und sind äußerst agil. Dafür arbeiten Direktläufer sehr leise, haben i.d.R. einen höheren Wirkungsgrad und unterliegen baubedingt keinem Verschleiß. Bei Fahrrädern mit Rücktrittbremse und / oder Nabenschaltung kann der Motor nicht an der Hinterradnabe angebracht werden. Hat das Fahrrad hingegen Scheiben- oder Felgenbremsen und eine Kettenschaltung, hat der Fahrer die volle Entscheidungsfreiheit bei der Wahl des Radnabenmotors.

Der Mittelmotor

Bei der Anbringung eines Tretlager- bzw. Mittelmotors wird das gesamte Innenlager in die Konstruktion integriert. Mittelmotoren arbeiten direkt mit der Schaltung zusammen und leiten ihre Antriebsenergie direkt an das Kettenblatt weiter, was eine optimale Drehzahl ermöglicht. Die Nutzung eines Mittelmotors ist nicht an ein Brems- oder Schaltsystem gebunden, er kann also sowohl an Fahrrädern mit Scheiben- oder Felgenbremsen als auch mit Ketten- oder Nabenschaltung angebracht werden. Hierbei ist die Anzahl der Gänge begrenzt, da vorne meist nur ein Kettenblatt angebracht werden kann. Die Möglichkeit einer Rücktrittbremse ist mittlerweile auch bei der Verwendung eines Mittelmotors gegeben.

Wo liegen die Unterschiede der verschiedenen Pedelec Motoren?

Vor der Wahl des richtigen Pedelec Motors sollten unbedingt einige Probefahrten unternommen werden, da jedes Antriebssystem ein ganz eigenes Fahrgefühl vermittelt. Radnabenmotoren haben gegenüber Tretlager- bzw. Mittelmotoren den Vorteil, dass diese ein größeres Drehmoment bieten und das Elektrofahrrad damit aus dem Stand heraus etwas besser beschleunigt wird. Je nachdem, ob es sich hierbei um einen Vorder- oder Hinterradmotor handelt, wird das Gefühl vermittelt, gezogen bzw. geschoben zu werden. Der Mittelmotor bereitet das natürlichste Fahrgefühl, da dieser zwischen beiden Achsen liegt. Außerdem wird die Antriebsenergie synchron mit der Kraft des Fahrers übertragen, wobei es so zusätzlich zu keinen Anfahrverzögerungen kommt.
Um das Pedelec auch als herkömmliches Fahrrad nutzen zu können, ist im Inneren der äußerst leichten Nabenmotoren meist ein Planetengetriebe, auch Umlaufrädergetriebe genannt, verbaut. Dieses sorgt dafür, dass das Treten für den Fahrer nicht erschwert wird, sobald die Motorunterstützung abgeschaltet wird. Die Zweitnutzung ist bei Verwendung eines Mittelmotors schwieriger, da dieser ein etwas höheres Gewicht aufweist und sich der Ausbau der Elektronik zudem ein wenig komplizierter darstellt.
Nabenmotoren bieten des Weiteren die Möglichkeit der sogenannten Rekuperation. Hierbei wird bei Abwärtsfahrten oder beim Abbremsen Drehenergie frei, die genutzt wird, um dem Akku wieder Energie zurückzuführen. Sinnvoll ist dies in bergigen Landschaften, wobei die Verlängerung der Reichweite von verschiedenen Faktoren abhängt. Diese Energierückgewinnung gibt es bei Mittelmotoren noch nicht. Dafür liefern diese allerdings eine effizientere Kraftübertragung, was diesen Nachteil so gut wie kompensiert.
Bei häufigem Schlauch- oder Reifenwechsel muss beim Mittelmotor nicht auf die Elektronik an den Radnaben geachtet werden und die Reparatur von Felgenschäden bereitet nicht mehr Aufwand als bei einem herkömmlichen Fahrrad. Vor allem bei sportlicheren Rädern und längerem Toureneinsatz macht dies den Tretlagermotor besonders praktisch und empfehlenswert. Beim Radnabenmotor hingegen muss bei einer Panne der komplette Pedelec Motor aus- und wieder eingespeicht werden.
Der sportliche Einsatz unter extremen Bedingungen ist hingegen mit einem Hinterradantrieb besonders zu empfehlen. Ein Pedelec Motor in der hinteren Radnabe bedeutet nämlich auch mehr Gewicht auf der Hinterachse, was eine besonders gute Griffigkeit während der Fahrt und somit ein sicheres Fahrgefühl, auch auf rutschigem Boden, bietet.
Es gibt also nicht das eine perfekte Pedelec Antriebssystem, es kommt ganz auf den Einsatzzweck und die Bedingungen an. Wir finden für jeden Kunden individuell den richtigen Pedelec Motor - lassen Sie sich gerne von unserem Verkaufsteam beraten.

Unsere Pedelec Motoren: Merkmale und Unterschiede
  Leistung Unterstützung Einbaubreite Bremsscheibenaufnahme Rekuperation Variante(n) Einschränkungen /
Besonderheiten
Bafang Vorderradmotor 250 Watt bis 25 km/h 100 mm ja (6-Loch) NEIN silber & schwarz / 20, 24, 26 & 28 Zoll -
Bafang Hinterradmotor 250 Watt bis 25 km/h 135 mm ja (6-Loch) NEIN silber & schwarz / 20, 24, 26 & 28 Zoll für alle gängigen Kassetten von Shimano und SRAM
Ansmann Vorderradmotor 250 Watt bis 25 km/h 100 mm ja (6-Loch) JA silber / 26 bzw. 28 Zoll Achsendurchmesser 9 mm
Ansmann Hinterradmotor 250 Watt bis 25 km/h 135 mm ja (6-Loch) JA silber / 26 bzw. 28 Zoll Achsendurchmesser 9 mm
ELFEi Hinterradmotor 350 Watt bis 25 km/h 135 mm ja (6-Loch) NEIN silber & schwarz / 26 & 28 Zoll für alle gängigen Kassetten von Shimano und SRAM
ELFEi Hinterradmotor 500 Watt bis 40 km/h 135 mm ja (6-Loch) NEIN silber & schwarz / 26 & 28 Zoll Standard Kassettenaufnahme
ELFEi V3 Hinterradmotor 250 Watt bis 25 km/h 135 mm ja (6-Loch) JA silber & schwarz / 20, 24, 26 & 28 Zoll ohne Getriebe, nur passend für ELFEi V3 System
ELFEi V3 Vorderradmotor 250 Watt bis 25 km/h 100 mm ja (6-Loch) JA silber & schwarz / 20, 24, 26 & 28 Zoll ohne Getriebe, nur passend für ELFEi V3 System
SFM Mittelmotor mit Freilauf 250 Watt bis 25 km/h - - NEIN schwarz für Standard Tretlagergehäuse (33,5 mm Innendurchmesser, 68 mm Breite)
SFM Mittelmotor mit Rücktritt 250 Watt bis 25 km/h - - NEIN schwarz für Standard Tretlagergehäuse (33,5 mm Innendurchmesser, 68 mm Breite)
BionX Direktläufer Motor 250 Watt bis 25 km/h 135 mm ja (6-Loch) JA silber & schwarz / 20, 24, 26 & 28 Zoll für alle 2012er und 2013er 36 V und 48 V BionX Systeme und hochwertige Shiamno Kassetten

Wie funktioniert eigentlich ein Nabenmotor?

Der Grundaufbau eines bürstenlosen Nabenmotors ist ganz simpel. Zum einen gibt es den Stator, der die Achse des Rades umschließt und den feststehenden Teil des Motors bildet. Zum anderen gibt es den Rotor, der -wie der Name schon sagt- den rotierenden Teil des Radnabenmotors bildet und mit einem Permanentmagneten ausgestattet ist. Der Stator wiederum besitzt mehrere Elektromagnete. Die Statorspulen werden elektronisch angesteuert, wobei ein rotierendes äußeres Magnetfeld entsteht, welches den Permanentmagneten antreibt. Der Rotor, der fest mit der Felge des Laufrades verbunden ist, rotiert um den Stator und somit um die Laufradachse. Die Folge ist ein sich drehendes Rad!
Da die von uns angebotenen Nabenmotoren keine Bürsten besitzen, sind diese quasi verschleiß- und somit wartungsfrei.

Wie funktioniert eigentlich ein Mittelmotor?

Einen wesentlich komplexeren Aufbau hingegen besitzt der Mittelmotor. Er stellt quasi eine Sonderform des Hinterradantriebs dar und befindet sich auf bzw. nahe des Tretlagers. Die durch das Pedalieren entstehende Energie wird an die Tretkurbel weitergeleitet. Diese treibt dann die Kette und somit das Hinterrad an. Je nach Hersteller und Modell unterscheidet sich das Konzept der Leistungsübertragung an die Tretkurbel. Was jedoch alle Mittelmotoren miteinander gemein haben, ist die Nutzung der Schaltung. Der Art der Schaltung, sei es eine Ketten- oder Nabenschaltung, steht bei der Nutzung eines Tretlagerantriebs nichts im Wege.

Komponenten für einen Umbau zum Pedelec

Der Motor allein reicht für den Umbau eines gewöhnlichen Fahrrads zu einem Pedelec nicht aus. Wir bieten sowohl die Einzelkomponenten als auch komplette Pedelec Umbausätze an.

Beispiele an Umbausätzen

Der Akku (Wir bieten eine Auswahl an Pedelec Akkus verschiedener Hersteller an)

Beispiele an Akkus

Der Akku ist ein essentieller Bestandteil wenn es um den Umbau geht. Er versorgt den Pedelec Motor mit Energie und sorgt so für die Trittunterstützung. Für die Positionierung des Akkus gibt es viele Möglichkeiten. Meistens ist er am Unterrohr, am Sattelrohr oder unter dem Gepäckträger angebracht. Die Technologie der Akkus verbessert sich stetig. Sie werden immer leichter, kleiner und dennoch leistungsstärker.

Der Controller (vergleichen Sie unsere Pedelec Controller)

Beispiele an Controllern

Der Controller gewährleistet das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Komponenten und stellt so das Herzstück eines Pedelecs dar. Er empfängt Daten von den Sensoren, leitet diese über den Akku an den Motor weiter und steuert diesen so.

Die Sensoren (eine Auswahl finden Sie bei uns im Zubehör)

Beispiele an Sensoren

Die Sensoren liefern dem Controller Daten, auf die durch Weiterleiten an den Akku entsprechend reagiert wird. Trittsensoren an den Pedalen geben die Information weiter, ob getreten wird oder nicht, um so die Unterstützung des Motors ein- bzw. abzuschalten. Mit Trittkraftsensoren kann der genaue Krafteinsatz des Fahrers ermittelt werden, damit die passende Unterstützungsstufe gewählt werden kann. Das Pendant für das E-Bike ist der Gasgriffsensor. Bremssensoren leiten Informationen zur Bremsgrifftätigkeit weiter und steuern so ebenfalls indirekt die Unterstützung des Motors.

Der Hilfsmotor - ein Rückblick

Der Hilfsmotor am Fahrrad wird das erste Mal 1897 in Paris publik durch die Herren Werner Frères & Cie. Das Motorfahrrad Werner verfügt über einen Petroleum-Motor über dem Vorderrad. Der Motor ist auch einzeln zu kaufen und wiegt 9 kg. Einen Boom erlebt die Nachfrage an motorisierten Rädern nach den jeweiligen Weltkriegen, da diese einen preisgünstigen und sparsamen Weg bieten, um von A nach B zu kommen. Die Möglichkeiten, den Motor unterzubringen, kennen damals kaum Grenzen. Einer der am weitesten verbreiteten Hilfsmotoren nach dem 2. Weltkrieg ist der sog. „schnelle Nürnberger“ von Viktoria. Angebracht wird er neben dem Hinterrad, das über eine Kette angetrieben wird. Die Fahrräder mit Hilfsmotor werden dann allmählich abgelöst von den ersten Mopeds, die durch ihren kräftigen Rahmen weitaus mehr als nur die bisherig verwendeten Minimotoren aushalten. Das Schweizer Unternehmen Velocity (heute Dolphin E-Bikes) bringt 1995 das erste Pedelec mit Elektromotor zur Serienfertigung. Erste Bekanntheit über die Schweizer Grenzen hinaus erlangen im selben Jahr die Pedelecs der Schweizer BKTech AG (heute Biketec AG), die den Namen Flyer tragen. Bis heute wird in der Schweiz der Markenname Flyer als Synonym für das Pedelec verwendet. Wirklich durchsetzen kann sich das Prinzip der Pedelecs mit Elektromotor erst 2005 als die deutlich leichteren Lithium-Ionen Akkumulatoren auf dem Markt erscheinen. Auch das Design der Elektroräder entfernt sich immer mehr von der Konservativität hin zur stilvollen Eleganz. Dabei wächst auch die Alltagstauglichkeit sowie die Einsatzbreite. Heute haben Elektrofahrräder einen Anteil con etwa 10% am gesamten Fahrradmarkt mit erwartungsvollen Chancen des Wachstums. Der frühere Ruf des „Rehabilitationsgerätes“ wird immer mehr verdrängt - auch dank stetig leistungsstärkeren Pedelec Motoren sowie Akkumulatoren, die mittlerweile auch in sportlichen Mountainbikes Anwendung finden.