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 Betreff des Beitrags: Bin nach wie vor ein Bafang Fan
BeitragVerfasst: So 22. Jan 2012, 16:11 
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Registriert: So 13. Feb 2011, 09:33
Beiträge: 36
Ich berichtete zu Beginn meiner Einträge ins Forum (leicht verärgert) über die
Nachteile des käuflich erworbenen Bafang-Motor 250 Watt. Mit diesen Zeilen möchte
ich die schlechte Kritik, aus der Welt räumen.
Diese seltsamen bzw. eigenartige Geräusche, ( ich schrieb darüber) die sich auch heute noch anhören,als
streife ich mit einer Fingerspitze über einen Kamm, haben sich zwar nicht eingestellt,
es folgte aber auch keine Reparatur, was zu befürchten war.
Das Motörchen nehme ich fast täglich in die Pflicht, aber es läuft und läuft.
Selbst das größte Sauwetter, kann ihm nichts anhaben.
Gut abgedichtet dreht dieser Hinterrad-Motor Bafang 250 Watt das Hinterrad
an meinem MTB.
Meine Absicht war zwar, im vergangenen Jahr diesen Motor zu öffnen, um evtl.
die Ursache ( sonderbares Gräusch) heraus zu finden, schiebe ich vor mir her.
Wenn ich in dem Forum und in den Berichten anderer Autoren (Pedelec-Fahrer) lese, welche Km Leistung sie in einem Jahr zurück gelegt haben ohne den Motor zu öffnen, verbleibt mir bei nur 3.000Km Fahrnachweis ein weiteres, der Ursache nach zu gehen.
Gr. Fichtenmoped


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin nach wie vor ein Bafang Fan
BeitragVerfasst: Mo 23. Jan 2012, 10:09 
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Registriert: Mi 2. Nov 2011, 13:46
Beiträge: 69
Hallo,
ist das sicher, dass die Geräusche vom Motor kommen?
Hab nen 250W Bafang Vorderradmotor in einer Alugabel. Bei der ersten Ausfahrt surrten mir die Ohren...ein recht lautes singen, summen oder so war zu vernehmen, kaum musste der Motor sich etwas "anstrengen"
Die ganze Alugabel und damit das ganze Rad kam in vibrieren.
Weil ich der Drehmomentstütze an der Alugabel nicht voll vertraute, hab ich mir eine selbst gefeilt und zwischen Motor und Gabel montiert.
Zusätzlich fiel mir beim KD noch auf, dass das Lenkkopflager etwas neues Fett und eine neue Einstellung vertragen könnte.
Bei der nächsten Ausfahrt hatte ich einen fast leisen Motor, jedenfalls war das Singen nur noch schwach wahrnehmbar.
Weil ichs wissen wollte, hab ich den Bausatz kurzfristig in ein altes Stahlross gebaut und bin damit kurz bergauf gefahren. Siehe: Das singen/summen und vibrieren war vollkommen verschwunden.
An der Alugabel ist das Geräusch jetzt nicht so stark, dass ich damit Hasen und Rehe verjage, wesshalb ich die Alugabel noch im Rad belasse.
Hartmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin nach wie vor ein Bafang Fan
BeitragVerfasst: Mo 23. Jan 2012, 12:35 
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Registriert: So 13. Feb 2011, 09:33
Beiträge: 36
Hartmut: Danke für deine Stellungnahme. Wenn man fast das gleiche Problem hat wie ich
es habe, kann mans auch eher verstehen. Den Bafang Motor hatte ich zuvor in
einem 28 Zoll-Rad (Stahlross)verspeicht. Auch zu dieser Zeit war das Geräusch bereits vorhanden. Was aber ein weiteres Ärgernis ist, ist das nach dem ich den Motor abschalte, um ohne E-Kraft weiter zu fahren das Gefühl bekomme, ich fahre gegen
die eigene angezogene Handbremmse.
Ich hielt dieses Übel nicht noch einmal in dem letzten Bericht fest.
Die chinesischen Elektromotorenbauer, (Pedelec) hinken unserer Technik momentan
noch hinter her, wer weis wofür dies gut ist.
Gr. Fichtenmoped


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin nach wie vor ein Bafang Fan
BeitragVerfasst: Mo 23. Jan 2012, 17:56 
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Registriert: Mi 2. Nov 2011, 13:46
Beiträge: 69
Fichtenmoped hat geschrieben:
Die chinesischen Elektromotorenbauer, (Pedelec) hinken unserer Technik momentan
noch hinter her, wer weis wofür dies gut ist.
Gr. Fichtenmoped


Bei solchen Sätzen fällt mir immer wieder eine Werbung ein die ich vor 1 bis 2 Jahren gesehen habe:
Amerikanische Spitzeningenieure erklären wie viel Forschung und Geld und Manpower sie investiert haben um einen Stift zu entwickeln der auch im Weltall in der Schwerelosigkeit funktioniert. Kosten 25 Mill. $
Cut:
Ein russischer Sprecher erklärt, unsere Technik kostete 35Cent und funktioniert nicht nur im All sondern auch unter Wasser und und und
Cut
Ein Bleistift wird gezeigt.

So ein Elektromotor ist Lowtech und ich will da Lowtech. Schwingungen,Vibrationen müssen nicht unbedingt an dem Motor liegen, wie ich selbst erfahren durfte. Es sind bürstenlose Drehstrommotoren die mit Elektronikhilfe mit Gleichstrom betrieben werden können.
Durch diese Technik sind diese Motoren im Gegensatz zu bürstenbehafteten Gleichstrommotoren völlig Wartungsfrei.
Diese Bafangmotoren werden zig Millionenfach gebaut und sollte doch mal einer defekt gehen, ca 150€ kostet ein Neuer. Bring ein "europäisches" Fabrikat ( wo werden diese Motoren wirklich gebaut?) zur Reparatur....ob da 150€ reichen?
Manche fahren diese 250W Bafangsw mit ca 60 V.....da kommen leicht mal 800 bis 1000W elektrische Leistung raus.......und die halten trotzdem.
Lowtech eben.
Gegen Wand treten...hab ich auch gedacht.
Fahr auf Stufe 3 mit ca 25km/h eine Strecke gaaanz leicht bergauf mit leichtem Gegenwind. Meine Frau vorneweg. Ich wollt sie ohne Motorunterstützung einholen-weil: es ging ja sooo leicht!
Also Motor aus... ich wurde sofort auf ca 15km/h eingebremst....es ging einfach nicht mehr-"die Mauer"
Da ich die Strecke aber gut kenne weis ich, dass mit Gegenwind da nicht mehr geht.
Auf der Ebene fahr ich meist zwischen 27km/h und 30km/h, also ohne Unterstützung.
Geht völlig problemlos.
Die Nabenmotoren sind gewiss nicht der Weisheit letzter Schluss....z.B. haste genau dann kaum mehr Leistung, wenn du sie eigentlich am meisten brauchst...also steil bergauf mit ca 8 km/h. Da geht mehr Leistung in Wärme über als in den Vortrieb. Dazu neigen sie dann noch etwas lauter zu werden. Da ist es aber völlig gleichgültig wo der Motor herkommt...ist systembedingt, damit muss man leben.
Bei Mittelmotoren musst du immer 70 bis 80U/min. treten sonst hast du den selben Effekt.
Vieleicht gibt´s bald Nabenmotoren mit Gangschaltung. Mit nem zusätzlichen Sonnenrad im Bafang Planeten müsste dies doch kostengünstg lösbar sein. Dann hab ich die Motordrehzahl, die dem Motor einkonstruiert wurde und die mech. 250W liegen auch an.
Und wäre ebenfalls Lowtech.
Hab jetzt viel geschrieben, Sorry
Hartmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin nach wie vor ein Bafang Fan
BeitragVerfasst: Mo 23. Jan 2012, 22:58 
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Registriert: So 13. Feb 2011, 09:33
Beiträge: 36
Hallo Hartmut: Ist tatsächlich ne Menge was Du zu Papier brachtest.
Erlaube mir dazu eine Anmerkung. Erwerbe ich käuflich ein neues Produkt,
dann sollte es zumindest bei dem ersten Gebrauch funktionstüchtig sein, was
es allerdings auch war.
Das man aber zusätzlich solche Geräusche ohne Aufpreis dazu geschenkt bekommt,
ist mir völlig neu.
Wenn ich ein Produkt egal ob preiswert oder teuer kaufe, sollte es den deutschen
Richtlinien entsprechen.
Einen Fehler muss ich eingestehen, ich versäumte den kompletten Bausatz
rechtzeitig zurück zu senden.

ich fahre gegen den Wind:
Ähnliche Versuche habe ich auch unternommen, aber nicht mit meiner Frau.
Weil ich es genau wissen wollte befuhr ich eine ebene Straße, es war fast windstill.
Selbst hier gelang es mir nicht, das eher mittelmäßige Tempo 15 Kmh bei
zu behalten. Ich stellte aber nach ca. 300 Meter fest, wie ich den Bafang-Motor
erneut zu schaltete, und gleich darauf wieder ausgeschaltet habe, das diese Gefühl ( gegen die Wand)aus blieb.
Meine Frage: Wird es dem kleinen Motor hin und wieder zu warm wenn ja, dann ist
es zu erklären.
Weiterhin frohes Radeln wünscht das Fichtenmoped.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin nach wie vor ein Bafang Fan
BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2012, 10:43 
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Registriert: Mi 2. Nov 2011, 13:46
Beiträge: 69
Ich könnte mir einzig vorstellen, dass Restmagnetismus den Motor abbremst.
Wärme bemerkst du ( anfassen) und wenn sich irgendwas ausdehnt und schleift( bremst) hörst du das.

Steck doch den Motor einfach mal aus und fahre dann. Dann ist die Wicklung offen.
Wie ist der Freilauf? dreht sich das Rad leer gut durch?

Ansonsten würd ich den Motor zur Überprüfung einfach mal zurückschicken.
Die Bafangs fahren auch in D 100 000 fach rum, sind mit ihren Nach/Lizenzbauten eigentlich DIE Nachrüstmotoren.
Zum Lärm: Schau mal da vorbei:
http://www.pedelecforum.de/forum/showth ... -ein-Thema
Hartmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin nach wie vor ein Bafang Fan
BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2012, 10:58 
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Beiträge: 509
Wohnort: Erlangen
Wenn das Rad frei hängt und Du es kurz andrehst, muss es sich ein paar mal frei drehen, bevor es stehen bleibt. Sollte dies nicht der Fall sein, dann am besten das Rad einmal zur Überprüfung bei uns einsenden.

_________________
Umbaupartner am Standort Erlangen ** Umbauanfragen bitte per PN


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin nach wie vor ein Bafang Fan
BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2012, 17:58 
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Registriert: So 13. Feb 2011, 09:33
Beiträge: 36
Hallo miteinander:
War heute bereits wieder unterwegs, Versuche habe ich nicht unternommen. Die Idee den Motor völlig von dem Kabel zu nehmen hatte ich noch nicht.
Sollte es morgen wetterbedingt möglich sein, befolge ich deinen Rat um zu sehen
welche Auswirkung es hat.
Was den Freilauf angeht, das Hinterrad läuft aufgehängt einwand frei, somit
kann ich ein evtl. klemmen oder schleifen ausschließen.
Ungern sende ich das Hinterrad zur Überprüfung ein, aber wenns dann sein muß,
entschließe ich dazu.
Ich lass wieder von mir hören.
Vielen, vielen Dank für eure gut gemeinten Ratschläge
Gr. Fichtenmoped


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin nach wie vor ein Bafang Fan
BeitragVerfasst: Do 26. Jan 2012, 09:44 
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Registriert: So 13. Feb 2011, 09:33
Beiträge: 36
Guten Tag im Forum.
Wie versprochen teile ich Euch mit, was die Ursache der eigenartigen Geräusche war.

Hallo Hartmut, die Idee den Motor einfach mal auszustecken brauchte ich nicht. Aber noch einmal herzlichen Dank dafür . Was den Freilauf angeht, ja das Hinterrad drehte sich einmal bestens, was allerdings schon 5 bis 6 Monate her ist. Damals holte ich mir einen Platten, um diese Panne zu beheben fordere es, das Hinterrad aus zu bauen. Zu dieser Zeit war ich von dem Freilauf richtig begeistert. Weil es zu späterem Zeitpunkt nichts mehr zu bemängeln gab, schenkte ich dem Hinterrad kaum noch Beachtung. Ich war 100 % davon überzeugt, dass dort alles in Ordnung ist.
Nach jeder Tour durch den Wald bekam das MTB eine gehörige Dusche aus dem Wasserschlauch ab. Anschließend versah ich die Kette mit Kriechöl, welches das Wasser unterwandert, und das war es auch schon.
*Was war passiert: ?* Bei einem meiner Ausflüge durch das Gelände ( Wald )
bin ich offensichtlich ein Mal vom Weg abgekommen. Hierbei verfing sich ein Draht (der Forst benutzt ihn zum Schutz gegen Wildverbiss ) von ca. 0,5 mm° und ca. 50cm lang zwischen Motor und großem Ritzel. Dieser Draht, so habe ich festgestellt, drehte sich nicht dauerhaft mit. Kurz gesagt, der Freilauf dreht sich wieder wie vor 5 - 6 Monaten. Somit hoffe ich das, Übel bei der Wurzel gefunden zu haben.

Ich möchte es nicht versäumen, einen Dank an die Umbaupartner in Erlangen mit zu senden.

Freundliche Grüße
Das Fichtenmoped.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin nach wie vor ein Bafang Fan
BeitragVerfasst: Do 26. Jan 2012, 10:53 
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Registriert: Mi 2. Nov 2011, 13:46
Beiträge: 69
Klasse @ fichtenmopped
Und es bewahrheitet sich mal wieder....wenn man meint da ist was falsch einfach drann bleiben und nicht aufgeben.
Freu mich für dich
Hartmut


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