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Hallo zusammen.
Ein Kurzbericht über meine dritte Tour mit dem E-Bike. Wer nicht richtig hinschaut, glaubt sicher, ich fahre mit einer Rakete im Hintern angetrieben. Es war allerdings nur eine 20Km lange Strecke, die ich unter den Reifen hatte, diese hatten es aber in sich. Der erste Anstieg ab Hilchenbach, einer nahe gelegenen Stadt in Richtung Vormwald (Bahnhof), sind grob gerechnet 3Km lang. Von dort neigt sich der Steigungswinkel um ca. 1%, was aber noch genügt, mit hoch roten Kopf und einem völlig verschwitzen Rücken oben an zukommen. Weil ich diese Straße mindestens bereits 200 mal mit dem Rennrad bzw. MTB in keuchendem Rhythmus zur Pedalumdrehung befahren bin, kann ich heute von einer Erleichterung bei meinem E-Bike, angetrieben von dem 250Watt Motor von Bafang reden. Ich bewältigte diesen 5 Km langen Anstieg mit der größten Übersetzung. Von dieser hätte ich selbst in meinen leistungsstärksten Jahren nicht einmal gewagt zu träumen. Wohl gemerkt, das Gerät (Bike) läuft nur, wenn ich tüchtig mit trete. Den Anstieg erklommen, ging es für weitere 3 Km talwärts. Nun konnte sich nicht nur der 250 Watt-Motor von Bafang von seiner Strapaze erholen, sondern meiner Lunge und meinem Herz war es auch recht. Nach dieser Talfahrt von 1Km durchfuhr ich ein kleines Dörfchen (Öchelhausen), worauf ein weiteres Bauerndorf (Ruckersfeld) folgte. Nun wurde mir bewusst, dass mein E-Bike ein weiteres Mal unter Beweis stellen konnte, mich zufrieden zu stellen. Die Straße durch einen Hauberg von ca. 1Km Länge beginnt bereits zu Beginn für nicht trainierte Furcht erregend. Da mein Puls sich wieder beruhigt hatte, fuhr ich diese Anhöhe mit dem größt aufgelegten Kettenblatt an. Auf diesem Anstieg merkte ich, dass ich ein Zwiegespräch mit dem AKKU führte. Meiner Bitte, noch ein weiteres Mal seine Energie bereit zu stellen, so dass ich nicht aus dem Sattel gezwungen wurde, kam er nach. Zu Hause angekommen, bekam dieser AKKU seine Stromversorgung für den nächsten Auftritt. Hier muss ich anmerken, dass nicht sämtliche Energie aufgebraucht war. Fährerweise gestehe ich allerdings auch, wie viel Kilometer ich noch hätte fahren können mit der verliebenen Akkuladung.
Es grüßt dass Fichtenmoped
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