Hallo,
möchte hier meinen Umbau vorstellen. Es handelt sich um ein Hercules Tourenrad mit 9-fach Zahnkranz und Hinterrad-Bafang. Details zum Einbau sind bereits in der Kundenrezension vom 06.04. von mir beschrieben. Das Teil zwischen der Sattelstütze und dem Gepäckträger ist nicht etwa eine "lose" Verkabelung, sondern mein Fahrradschloss

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Ich bin mittlerweile ca. 300 Kilometer damit gefahren und noch immer sehr zufrieden. Mittlerweile verträgt sich auch die alte Kette mit dem neuen Zahnkranz ganz gut, d.h. ich merke fast keinen Unterschied zum alten Zahnkranz. Die Schaltung funktioniert einwandfrei, es war lediglich eine kleine Korrektur am Schalthebel (mittels des Einstellrades) notwendig.
Den Akku habe ich im Rahmendreieck montiert, da ich dadurch den Sattel beliebig verstellen kann. Zudem ist die Gewichtsverteilung dadurch etwas besser.
Update vom 24.10.2010
Hallo,
nachdem ich nun ca. 2.300 Kilometer mit dem umgebauten Rad gefahren bin, möchte ich meine Erfahrungen dazu berichten.
Da ich fast täglich mit dem Rad in die Arbeit fahre (ca. 9 km einfach), hat es sich eingependelt, dass ich jeden 3. Tag den Akku aufladen muss. Allerdings fahre ich dabei einen Teil der Strecke (gerade Strecke oder bei Rückenwind) ohne Motorunterstützung. Wenn ich zu 100% mit Unterstützung fahren würde, müsste ich jeden zweiten Tag „nachtanken“. Die Reichweite hätte ich mir deshalb ein bisschen besser vorgestellt.
Im Sommer hatte ich zwei Stürze mit dem Rad, bei denen mir zum Glück nichts passiert ist. Allerdings „verabschiedete“ sich nach dem zweiten Sturz das Innengewinde der Flaschenhalterung, an dem der Akku befestigt ist, endgültig. Der Akku selbst hat die beiden Stürze übrigens ohne den kleinsten Kratzer überstanden. Das Praktische an der Montage des Akkus im Rahmendreieck ist, das man an den Akku immer gut ran kommt. Die Nachteile für mich waren aber folgende: Viele Radständer haben genau die gleiche Höhe, wie die Stelle, an der der Akku an meinem Rad angebracht ist. Man muss also immer aufpassen, damit man den Akku nicht gegen den Fahrradständer knallt, wenn man das Rad zum anketten an den Ständer zieht. Bei den Stürzen ist mir klar geworden, dass mir der Akku an dieser exponierten Stelle einfach zu vielen Gefahren ausgesetzt ist. Da ich das Rad auch ab und zu in der City abstelle und ich nicht jedes Mal den Akku mitnehmen wollte ließ ich ihn am Rad und hatte aber immer ein etwas ungutes Gefühl dabei. Schließlich kostet so ein Akku auch ein bisschen…
Da ich mit der Anbringung des Akkus also nicht 100% zufrieden war, musste eine andere Lösung her. Ich überlegte einige Alternativen und kam schließlich zum Entschluss, mir eine Fahrradbox auf den Gepäckträger zu montieren. Das hat zwar auch einige Nachteile (Optik, Wegfall des eigentlichen Gepäckträgers, keine Anbringung von Satteltaschen mehr möglich), aber die Vorteile überwiegen für mich. Der Akku ist nun in der Box befestigt und ist vor äußeren mechanischen Beschädigungen und Blicken geschützt. Auch Regen und Kälte werden in der Box sehr gut abgehalten. Ich habe mal ein paar Bilder beigefügt. Sicher ist es nicht jedermanns Sache, mit einer solchen Box in der Gegend herumzufahren. Die Bilder von so manchen MTB-Umbau gefallen mir schon besser, allerdings brauche ich für den täglichen Weg etwas Praktisches und genau das ist es.
Mit dem Umbausatz an sich bin ich noch immer 100%ig zufrieden. Der Motor läuft und läuft und läuft…
Viele Grüße!