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 Betreff des Beitrags: Wie ist der Betrieb ohne Motor-Unterstützung
BeitragVerfasst: Mo 26. Dez 2011, 10:53 
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Registriert: Mo 26. Dez 2011, 10:25
Beiträge: 5
Hallo liebe Fahrradfreunde,
ich bin neu hier und bin mir noch nicht ganz im klaren ob ich mir einen Umbausatz zulegen soll oder nicht. Ich fahre z.Z ein Fully von KTM das ich zu 90% nur im Wald und auf Singletrails bewege.Was mich schon länger interessiert aber worauf ich noch keinen Beitrag gefunden habe wäre : Wenn ich mein Fahrrad mit Unterstützung ausrüste,
1.Wie ändert sich das Fahrverhalten ? Wird das Bike es träger/steifer durch enge Kurven, Singletrails zu bewegen ?
2. Wenn ich ohne Unterstützung fahre , muss ich dann viel stärker treten oder bemerkt man den ausgeschalteten Motor überhaupt nicht.
3.Mit dem Bike werden auch kleinere Sprünge über Wurzeln und Anlieger gemacht ,halten hier die Speichen + Achsen ?
Zu Frage 2 frage ich deswegen weil ich das Fahrrad nicht zweckentfremden will sondern bei normalem Gelände meine Muskelkraft anstatt dem Motor einsetzten möchte.
Im voraus vielen Dank.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist der Betrieb ohne Motor-Unterstützung
BeitragVerfasst: Mo 26. Dez 2011, 15:00 
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Registriert: Sa 4. Jun 2011, 12:31
Beiträge: 95
Wohnort: Freiburg im Breisgau
Hallo!

Ich habe VR-Bausatz.

Zu 1. kann ich nicht viel beitragen, weil 20 Zoll und Lastenrad! Auffallend ist, dass das Fahrrad besser geradeaus läuft.

Zu 2.: Ich kann keinen Unterschied zu einem normalen VR feststellen. Der Freilauf ist sehr gut. Das Rad rollt lange nach.

Zu 3: Bei mir hat die Nabe/Achse bisher keine Probleme bereitet. Ich nutze mein Rad täglich und fahre auch öfters auf Wald- und Wanderwegen. Dafür ist mein Lastenrad gar nicht gebaut. Die Achse scheint mir unproblematisch zu sein. Probleme hatte ich mit den Speichen, die dauend gerissen sind. Hier habe mit hochwertigen Speichen und Unterlegscheiben neu einspeichen lassen. Ich bin allerdings auch mit ca. 220kg Gesamtgewicht unterwegs...

Gruss


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist der Betrieb ohne Motor-Unterstützung
BeitragVerfasst: Mo 26. Dez 2011, 17:53 
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Registriert: Mi 2. Nov 2011, 13:46
Beiträge: 70
Ich fahr ein Hardtail mit Heckantrieb und ein 28er Trekking mit Frontmotor.

Vom Fahrverhalten bemerk ich den Heckmotor eigentlich gar nicht. Was ich allerdings eh nicht mache sind Sprünge die mehr sind als über den Bordstein. Und da hab ich mit dem Hecktrieb ebenfalls keine Probleme.
Singeltrails etc gehn nur, wenn du den Bremshebel so einstellst, dass du damit den Motor ausschalten kannst ohne zu bremsen. Wenn der Motor einsetzt ist die Kraft manchmal zu hoch. Mit dem Bremshebel ist das aber gut zu regeln.
Berg hoch bemerkt man das Zusatzgewicht von ca 5-6kg schon. Dass der Freilauf der Motornabe nicht die Qualität einer XT Nabe hat ist auch klar. Beim praktischen Betrieb aber nicht zu bemerken.
Auf der Ebene ist der ausgeschaltete Motor und das Mehrgewicht praktisch nicht zu bemerken. Auf der Straße fahr ich mit dem Bike einen guten 27er Schnitt. Das bedeutet, dass ich lange lange Strecken ohne Unterstützung fahre weil der Motor bei ca 26 km/h nicht mehr unterstützt.

Bei bergauffahrt muss man die Eigenschaften eines Nabenmotors kennen. Dreht der Motor weit außerhalb seiner Nennleistung wird viel Energie in Wärme (Verlustleistung) umgewandelt. Am besten zieht der Motor so ab ca 18-20 km/h aufwärts. Da muss man aber je nach Steigung ganz schön mitstrampeln. Hier kannst du mal rumspielen
http://kreuzotter.de/deutsch/speed.htm

Beim 28er Frontantrieb komm ich mir vor, wie auf einem wesentlich trägerem Rad. Da ich dies Rad aber eh nur für die Straße ( Einkaufs/Alltagsrad) habe, stört mich dies nicht weiter.

Zur Stabilität der Felgen...Ich denk mal hier ists wie bei allen Rädern.
Stabile Felgen, gute Speichen ( Der Frontmotor ist mit 2.2/2,0 mm eingespeicht) ,mit gleichmäßigen Zug eingespeicht und die Räder halten.
Falls doch ne Speiche reißt....man kommt ran ohne den Zahnkranz zu demontieren.

Zahnkranz, für mich das dunkelste Kapitel der Hecknabenmotoren. Seit Jahren fährt man top-XT Zahnkränze und dann muss man so ein eierndes Oldtimerteil namens Schraubkranz fahren. Glück nur, dass der Motor schiebt und man nicht mit zu viel Last schalten muss. Das kleine Kettenblatt kannst du verkaufen :-) Brauchst es nicht mehr.

Beim Selbstumbau ist Versuch un Irrtum ja auch kein sooo Problem. Rückbau ist einfach und kommt man tatsächlich nicht zurecht wird der Umbausatz eben wieder verkauft.

Hartmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist der Betrieb ohne Motor-Unterstützung
BeitragVerfasst: Mo 26. Dez 2011, 20:12 
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Registriert: Mo 26. Dez 2011, 10:25
Beiträge: 5
Danke für Antworten,
allerdings fehlt mir immernoch eine gewisse Anregung zum Kauf des Umbausatzes. Die meisten "Forenschreiber" sind entweder Feldwegfahrer, gut preparierte Feldwegfahrer (nicht negativ verstehen) oder bewegen Ihr Rad im Stadtbetrieb. Wie ich schon geschrieben habe verwende ich mein MTB fast ausschließlich abseits von Strassen und Wegen.Bisher konnte ich noch keinen Eintrag finden ob der Umbausatz (z.B. auf 250W )für diesen Einsatzbereich was taugt . :cry:
Ist hier keiner der evtl. schon Erfahrung in diesem Gebiet machen konnte ?
Cu bob


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist der Betrieb ohne Motor-Unterstützung
BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2011, 09:06 
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Registriert: Mi 2. Nov 2011, 13:46
Beiträge: 70
bob hat geschrieben:
Danke für Antworten,
.... Wie ich schon geschrieben habe verwende ich mein MTB fast ausschließlich abseits von Strassen und Wegen.Bisher konnte ich noch keinen Eintrag finden ob der Umbausatz (z.B. auf 250W )für diesen Einsatzbereich was taugt . :cry:
.....
Cu bob


Nu ja, weis nicht wo du herkommst. Bei uns in BW ist das fahren außerhalb von Feldwegen kleiner 2 m verboten.
Und ohh Wunder! die meisten halten sich auch drann. Darum vieleicht wenig Erfahrung dazu.
Hartmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist der Betrieb ohne Motor-Unterstützung
BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2011, 13:14 
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Registriert: Mo 26. Dez 2011, 10:25
Beiträge: 5
Hallo Hartmut,
wenn das in BW so ist , dann bin ganz schön froh das ich in der Pfalz wohne, denn hier gibts sogar Wege im Wald die man offizell noch für MTB's gemacht hat. :P .
Es hat aber wirklich allen anschein , dass man mit dem E-Antrieb am besten auf den normalen Wegen bleibt denn bisher ist das Feedback bzgl. Fahren abseits vom Asphalt auf Null Niveu.
Werd wohl bei meiner Muskelunterstüzenden fahrweise bleiben.

Cu bob


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist der Betrieb ohne Motor-Unterstützung
BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2011, 16:05 
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Registriert: Sa 4. Jun 2011, 12:31
Beiträge: 95
Wohnort: Freiburg im Breisgau
...na da will sich wohl kein Mountainbikesportler als Pedelecrentner outen...

...gg...

Gruss

NHM


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist der Betrieb ohne Motor-Unterstützung
BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2011, 17:24 
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Registriert: Mi 2. Nov 2011, 13:46
Beiträge: 70
bob hat geschrieben:
Hallo Hartmut,
wenn das in BW so ist , dann bin ganz schön froh das ich in der Pfalz wohne, denn hier gibts sogar Wege im Wald die man offizell noch für MTB's gemacht hat. :P .

Cu bob


Wobei ich glaube, dass diese 2meter Begrenzung ein Bürokratiegebilde ist und niemand davon abhält Singletrails zu fahren.
Ich bin wirklich viel im Wald...und zwar richtig mitten drin . Bikespuren find ich aber seltenst.

Nochmals kurz zu deiner Frage, bin heute etwas im Matsch in ausgewaschenen Spuren und ca 3 km auf Wegen die mit meinem Zollstock ausgemessen so knapp 2 m hatten.
Die Wege warn nass, rutschige schmierige Äste übern Weg, Wasserspuren mitten im Trail und teilweise nasser Kalk. Wenn ich das dauernd fahren würde, müsste ich den Motoreinsatz anderst regeln. Ich hab zu meiner Sicherheit den Antrib dann "off" geschaltet. Bin allerdings kein so Könner auf dem bike. Da erschien mir dann der gezielte eigene Krafteinsatz sicherher

Hartmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist der Betrieb ohne Motor-Unterstützung
BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2011, 07:58 
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Registriert: Mo 26. Dez 2011, 10:25
Beiträge: 5
Danke Hartmut,
das ist genau das worüber ich mir auch meine Gedanken gemacht habe, ich wollte die Unterstützung nur in Außnahmefällen benutzen, soll heißen wenn meine Kraft z.B. am Berg in die Knie geht dann hätte ich mit E-Unterstützung noch eine Reserve.Im Trail kommt es halt mehr auf Balance und Gleichgewichtssinn an ,eine "schlecht" dosierbare Unterstüzung macht hier dann mehr Probleme als man will.

Ich bleib vorab ohne Unterstützung auf meinem Bike.
Danke nochmal für Info's.

CU bob


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist der Betrieb ohne Motor-Unterstützung
BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2011, 09:48 
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Registriert: Mi 2. Nov 2011, 13:46
Beiträge: 70
@ bob,
Genau für die Reserve am Berg hab ich die Räder umgebaut. Ich flache damit nur die Leistungsspitzen ab. Anstrengen und schwitzen ist trotzdem angesagt- ne Strecke auf ner richtigen Rampe mit >15% auf schlechtem Untergrund fahre ich jetzt hoch ohne dass ich oben erst mal ne Luftpause benötige.
Musst das bike halt immer in Schwung halten, damit du noch genügend mech. Kraft auf die Räder bekommst. Darum ist eigene Wärmeproduktion auch noch angesagt
lässt du dich mit gerade mal 6km/h hoch ziehen geht leider sehr viel von deinem teuren Akkustrom in Wärme verloren.
Hartmut


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