Warum ein Elektrofahrrad besser ist als ein Auto, ein Roller oder ein normales Fahrrad

Filed under: Allgemein,Elektrofahrrad Szene — Sonntag, 10. März 2013
Steigende Tendenz: Bezinpreise in Deutschland

Steigende Tendenz: Bezinpreise in Deutschland

Gute Elektrofahrräder kosten heute noch relativ viel Geld. Skeptiker werden fragen, warum man sich nicht einfach ein Auto kauft, oder einen Roller oder ein normales Fahrrad. Wir haben fünf Gründe zusammengestellt, die für das die Anschaffung eines Elektrorades sprechen:

1. Billger.
Den Akku laden an der Standardsteckdose kostet unter 1 Euro. Wenn man jeden Tag den Akku komplett laden müsste, würde man unter 300 Euro ausgeben. Spirt dagegen wird auf lange Sicht immer mehr kosten. Momentan erleben wir ein Allzeit-Hoch der Benzinpreise.
Die Wartung des Fahrrades fällt im schlimmsten Fall – wenn ein wichtiges Teil ausgetauscht werden muss – mit ein paar Hundert Euro ins Gewicht. Im Normalfall aber braucht man vielleicht 20 Euro pro Jahr auszugeben. Benzin, Wartung, Versicherung, Steuer und Parkgebühren kommen Autobesitzer viel teurer zu stehen – das wird jeder Autofahrer bestätigen. Die Kosten für die Anschaffung eines Elektrofahrrades amortisieren sich bei regelmäßiger Benutzung anstatt eines Kfz ca. innerhalb eines Jahres.

2. Umweltfreundlicher.
Auch wenn der meiste Strom in Deutschland von fossilen Energieträgern stammt, ist der Kohlendioxid-Fingerabdruck eines Elektrofahrrades minimal im Vergleich zu dem eines normalen Autos.

3. Stressfreier.
Autofahren ist stressig, besonders im innerstädtischen Bereich. Staus, Spurwechsel bei dichtem Verkehrt, Kreuzungen, rote Wellen, Gehupe, Umleitungen … Während des Fahrradfahrens kommt man mit Luft und Sonne in Berührung und man kann mit dem Fahrrad meist die schönen Strecken fahren. Man muss nicht nach einem Parkplatz suchen. Man kann sich an Ampeln bis ganz nach vorn durchschlängeln. Man kann Schleichwege abseits vom Stau benutzen.

4. Ebenso schnell, wenn nicht schneller.
Mein Mitbewohner und ich haben den Supermarktparkplatz zur selben Zeit verlassen – er im Auto, ich mit dem Elektrofahrrad. Er kam nur eine Minute vor mir an. Der Weg führte aber durch ein reines Wohngebiet. Wären wir in der Innenstadt gestartet, hätte ich gewettet, dass ich schneller bin.

5. Erstaunliche Transportkapazität.
Wenn Sie nicht gerade Kühlschränke transportieren müssen, werden Sie erstaunt sein, was man alles mit dem Fahrrad transportieren kann. Alles was man braucht, ist ein Fahrradanhänger, und schon ist der Transport von Lebensmitteln, Kindern, Hundern, etc. kein Problem mehr. Mit der Extrapower des Elektrofahrrades ist das selbst bei hügeligen Strecken absolut entspannt.

Warum ein E-Bike besser ist als ein Roller – die Top Fünf Begründungen:

1. Der Bürokratie ein Schnippchen schlagen.
Für einen Roller benötigt man eine Zulassung, Versicherung und zahlt Steuern.

2. Dem Verkehr entkommen.
Mit dem Roller darf man selten Fahrradwege oder andere Ausweichsstrecken benutzen.

3. Kein Lärm, kein Gestank.
Wer hasst nicht den Lärm, den Rasentrimmer, -mäher, Laubbläser etc. verursachen? Warum sollte man sich bei der Fortbewegung eben diesem Geräusch aussetzen? Ich liebe die Tatsache, dass man Elektrofahrrad leise ist und keine Abgase in das Gesicht der Person hinter mir bläst.

4. Billiger und umweltfreundlicher.
Roller verbauchen Benzin – Elektrofahrräder nicht.

5. Mit Freunden radeln.
Rollerfahrer können wegen des Lärms und der Tendenz, dass sie eher Hauptverkehrsstraßen folgen müssen, während der Fahrt keine Unterhaltungen aufrecht erhalten. Wenn alle Freunde Fahrrad fahren, passt man mit einem Roller nicht recht dazu – mit dem Elektrofahrrad ist es aber kein Problem.

Warum ein E-Bike besser ist als ein normales Fahrrad – Fünf plausible Gründe:

1. Knie entlasten.
Wenn man gewöhnt ist, sich mit per Fahrrad fortzubewegen, machen einem evtl. mit zunehmendem Alter oder aus anderen Gründen die Knie einen Strich durch die Rechnung. Elektrofahrräder machen diesen lästigen Beschränkungsfaktor wett. Auf diese Weise kann man sich trotzdem wieder so umweltfreundlich wie möglich fortbewegen.

2. Gleiche Kosten.
Ja, Akkuladen kostet auch Geld. Aber wer wirklich exzessiv viel Fahrrad fährt, wird merken, dass er dafür auch die nötige Energie in Form von Nahrungsmitteln benötigt. Die Kosten für einen Ladezyklus und ein paar Energieriegel bleiben sich etwa gleich.
Die Anschaffungskosten eines Elektrofahrrades kommen denen vieler regulärer Fahrradmodelle ebenfalls nahe.

3. Nach Ankunft fitter.
Mit dem Elektrofahrrad genießen Sie alle Vorteile des Fahrradfahrends – minus die Erschöpfung. Wenn man weiß, dass man nicht total verschwitzt und fertig sein wird, steigt die Motivation, z.B. nach der Arbeit noch irgendwo mit dem Fahrrad hin zu fahren. Ist man etwa mit dem Elektrofahrrad zum Startpunkt der Wanderroute gefahren, wird man weiter wandern können, und auf dem Heimweg kann man sich beim herrlich unanstrengenden Fahrradfahren entspannen.

4. Bequemlichkeit.
Auch mit dem Elektrofahrrad ist man in Bewegung. Viele Leute schalten die Unterstützung nur zu, um die anstrengenden Wegstücke hinter sich zu bringen. Und immer, wenn der Gedanke an die fiesen Steigungen einen dazu bringt, mit dem Auto zu fahren, bietet sich durch das Elektrofahrrad eine super Alternative.
Mit dem Elektrofahrrad kommen Sie stressfrei zur Arbeit. Besonders, wenn Sie eine Frau sind und ein Kostüm mit Bleistiftrock tragen. Muss man noch mehr sagen?

5. Fahrradfahren bei verringerter Leistungsfähigkeit.
Eine Erkältung ist im Anmarsch? Da fährt es sich doch wesentlich besser mit dem Auto zur Arbeit. Aber auch mit einem Elektrofahrrad muss man sich nicht überanstrengen, was der Gesundheit weiter abträglich wäre. Im Gegenteil: Die frische Luft aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers eher als Stubenmief.

Wenn Sie als Leser unseres E-Bike-Blogs noch weitere unschlagbare Gründe kennen, warum ein Elektrofahrrad besser ist als ein anderes Verkehrsmittel – schreiben Sie uns oder diskutieren Sie mit anderen Elektrofahrrad-Freunden bei uns im Forum!