Der Unterschied zwischen E-Bikes und Pedelecs

Der Unterschied zwischen E-Bikes und Pedelecs

Elektrofahrräder, Pedelecs und E-Bikes werden gemeinhin zwar in einen Topf geworfen, wenn es darum geht Elektrofahrräder zu bewerben, aber die Unterschiede der einzelnen Produkte sind weitreichend. Es gilt Unterschiede zu beachten, wenn man mit dem Gedanken spielt sich ein Fahrrad mit elektronischem Antrieb zuzulegen. Zwar gelten alle Fahrrad Typen in Deutschland als Leicht-Elektrofahrzeuge, aber während man bei einem Pedelec noch selbst in die Pedale treten muss, damit der Motor seine Kraft entfalten kann, ist dies bei einem E-Bike nicht notwendig.

Ähnlich wie bei den normalen Fahrzeug Typen, gibt es natürlich auch bei den motorisierten Lösungen für jeden Einsatzzweck den richtigen Untersatz. Von Tourenrädern über Urban E-Bikes und Elektro-Klapprädern bis hin zu Trekking Pedelecs reicht das Angebot, welches Sie bei einem gut sortierten Händler wie Elektrofahrrad-Einfach.de bekommen können.

Bevor wir Ihnen allerdings die Wirkungsweise und die Technik beschreiben, die sich hinter den elektronischen Fahrradantrieben versteckt, möchten wir Ihnen die Unterschiede zwischen den einzelnen Antriebs- und Fahrradarten erklären. Dies soll Ihnen die Entscheidung vereinfachen und erste Anhaltspunkte geben, worauf bei dem Kauf eines E-Bikes, Pedelecs oder Elektrofahrrades geachtet werden muss.

Was ist ein E-Bike?

Ein E-Bike ist tretunabhängig

Ein E-Bike ist je nach km/h Begrenzung entweder ein Leichtmofa oder ein Kleinkraftrad. Im Gegensatz zu den später noch beschriebenen Pedelecs, zeichnen sich E-Bikes dadurch aus, dass keinerlei Pedalkraft für die Fortbewegung notwendig ist. Es handelt sich also laut Definition um tretunabhängige Elektrofahrräder mit Zusatzantrieb. Für gewöhnlich erfolgt die Geschwindigkeitsregulierung mittels Gasdrehgriff am Lenker. Dies ist auch der Grund, warum E-Bikes nicht unbedingt Pedale brauchen, dann spricht man von Elektrofahrrädern ohne Tretantrieb. Diese funktionieren wie ein Scooter oder Roller, werden daher auch als E-Scooter oder E-Roller bezeichnet und benötigen keine Impulse durch die Pedalkraft.


Unsere E-Bike Umbausätze

 

E-Bike Umbausätze

  • E-Bikes gelten nicht als Fahrräder und benötigen im Bereich der StVo eine Zulassung
  • E-Bike Umbausätze werden meist in Offroad-Rädern verbaut
  • E-Bikes haben mehr Leistung als 250W und fahren schneller als 25 km/h

 
Elektrofahrrad 20 km/h Elektrofahrrad 45 km/h

E-Bikes bis maximal 20 km/h Höchstgeschwindigkeit gelten als Leichtmofas und E-Bikes bis 45 km/h als Kleinkrafträder. Beide unterliegen somit der Leichtmofa-Ausnahmeverordnung der Straßenverkehrsrechtlichen Ausnahmeverordnung (StVRAusnV). Ein E-Bike muss daher bestimmte Auflagen erfüllen, um eine Betriebserlaubnis erhalten zu können. Diese Voraussetzungen sind.

  • Ein Gesamt-Leergewicht von maximal 30 kg
  • Ein Felgendurchmesser an Vorderrad und Hinterrad zwischen 26 Zoll und 28 Zoll
  • Eine Reifenbreite von maximal 1,75 Zoll
  • Eine maximale Länge der Tretkurbel von 6,7 Zoll
  • Einen maximalen Fahrweg im größten Gang und je Kurbelumdrehung von 4,4 m
  • Einen maximalen Abstand von der Oberkante der Sitzrohrmuffe bis zur Mitte der Tretlagerachse von mehr als 530mm
rechtliche E-Bike Vorgaben

E-Bike BeleuchtungDes Weiteren müssen die lichttechnischen Einrichtungen in einer amtlich genehmigten Bauart ausgeführt sein und die nun aufgeführten Auflagen erfüllen:

  • Ein Antrieb der Lichtmaschine, der eine kurzzeitige Unterbrechung der Stromerzeugung verhindert
  • Eine Standbeleuchtung bzw. eine Schaltung, die selbstständig von Lichtmaschinen- auf Batterieantrieb umschaltet, wenn dies notwendig wird
  • Ein Großflächen-Rückstrahler („Z-Kennzeichnung“)
  • Einen geprüften Scheinwerfer nach § 22a StVZO

Bedingt durch die Maximalgeschwindigkeit und Einordnung als Kleinkraftrad, besteht bei den schnelleren E-Bikes bis 45 km/h eine Helmpflicht. Bei den unter 20km/h schnellen E-Bikes wird ein Helm zwar dringend empfohlen, aber nicht gesetzlich vorgeschrieben. Für beide Arten von E-Bike ist jedoch eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen vorgeschrieben. Bei E-Bikes bis 45 km/h ist in Deutschland die Mofa-Prüfbescheinigung (Führerscheinklasse M) zum Führen des Fahrzeuges notwendig.

E-Bike Helmpflicht E-Bike ab 15 Jahre Maximal 45 km/h Führerscheinpflicht bei E-Bikes
Elektrofahrrad-Motor bis 500 Watt

Ein 20 km/h schnelles E-Bike darf hingegen nicht mehr als 30 ccm Hubraum und einen Motor mit maximal 500 Watt bzw. 0,5 kW Leistung aufweisen. Bei den schnelleren Elektrofahrrädern wurde im Jahr 2002 die Höchstgeschwindigkeit in Deutschland von 50 km/h auf 45 km/h herabgesetzt. Bei allen Arten von E-Bikes ist ein Mindestalter von 15 Jahren vorgeschrieben.


Was ist ein Pedelec?

Pedelecs können zwar noch in normale Pedelecs und S-Pedelecs unterschieden werden, gemeinsam ist Ihnen aber immer, dass es sich hierbei immer um ein Elektrofahrrad mit elektronischer Unterstützung handelt. Wie das Portmanteau-Wort schon verspricht, steht PedEleC für „Pedal Electric Cycle“. Bei den Pedelecs entsteht die elektrische Unterstützung bei der Fortbewegung also immer durch das Treten der Pedale.

Pedelecs in Deutschland

Etwa 95% der in Deutschland verkauften Elektrofahrräder sind Pedelecs. Bei einem Pedelec darf die mittlere Motorleistung maximal 250 Watt betragen und die elektrische Unterstützung darf maximal bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h reichen. Außerdem kann bei einem Pedelec der Unterstützungsgrad in der Regel eingestellt werden. Mehrere Stufen sind hier in der Regel wählbar und sind von der Pedalkraft oder der Trittfrequenz abhängig. Die Elektrik im Pedelec verstärkt die Trittkraft des Fahrers und ermöglicht auf diese Weise größere Reichweiten bei derselben körperlichen Anstrengung wie mit einem normalen Fahrrad. Die körperliche Belastung reduziert sich durch die Unterstützung, weshalb größere Entfernungen zurückgelegt bzw. schneller überwunden werden können.


Bei Pedelecs greifen die eingangs erwähnten Vorschriften nicht, weshalb bei Pedelecs weder Helmpflicht besteht, noch ein Führerschein notwendig ist. Aufgrund der hohen Geschwindigkeiten sollte jedoch wie bei einem normalen Fahrrad auch auf einem Pedelec immer ein entsprechender Helm getragen werden! Normale Fahrräder können außerdem mit einem Pedelec Umrüstsatz zu einem Pedelec umgebaut werden. Nahezu alle handelsübblichen Rahmen eignen sich hierzu.


Unsere Pedelec Umbausätze

 

Pedelec Umbausätze

Pedelec Umbausätze

  • Mit diesen Umbausätzen bauen Sie Ihr Rad zum Pedelec um
  • Pedelecs gelten als Fahrräder und dürfen zulassungsfrei gefahren werden
  • die Motorunterstützung geht bis maximal 25 km/h, es besteht keine Helmpflicht

 
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